Mittwoch, Dezember 22, 2010

Kein Cache für das Fürstentum Pontinha

EN
No Cache for Pontinha - to find out why, read the conversation with the reviewer in the attached PDF
Excuse my English - I am angry - adrenalin is blocking my brain right now
GC2KDFK.pdf

DE
Früher war es eine eigene kleine Insel, heute ist die Ilheu da Pontinha in die Hafenmauer von Funchal integriert. An das ehemalige Fort Sao Jose erinnert nur noch wenig.
Portugal hat diesen Teil von Madeira 1903 verkauft. Seit 2000 ist die kleine Insel im Privatbesitz von Renato Barros, einem Madeirenser.
2010 besuchte ich Renato auf seiner Insel. Er nennt sich "Prinz von Pontinha" und hat seine Insel zum Fürstentum erklärt. Sein Fürstentum hat (seiner Meinung) alles, was eine Mikronation so braucht:
- Eine Bevölkerung (der Prinz mit Familie)
- Eine Verfassung
- Ein Territorium (eben die Insel selbst)
Man kann das Fürstentum besuchen und besichtigen und wer mag, kann eine kleine Münze in Renatos Spendenkorb werfen.
Der Prinz ist ein freundlicher Gastgeber, auch wenn er nicht müde wird, zu betonen, man sei auf eigenes Risiko bei ihm zu Gast. In seinem kleinen Land würden die Gesetze von Portugal nicht gelten.

Ich persönlich denke, Renato meint es nicht so ganz ernst mit seinem Fürstentum. Ich denke, er will den Menschen die Geschichte dieses Ortes erzählen und von den Spenden Baumaterial kaufen, um die notwendigsten Reperaturmaßnahmen vorzunehmen. Die alte Festung droht auseinanderzufallen. Von seiner spektakulären Unabhängigkeitserklärung erhofft er sich wohl die Aufmerksamkeit einer großen Öffentlichkeit.

Ich habe dem Prinzen von einem meiner Hobbys erzählt - vom Geocaching. Er war ganz angetan von der Idee, einen Geocache in seinem Land zu haben. Wir kamen überein, dass ich den Cache lege und veröffentliche und er übernimmt die Wartung.
Gesagt getan. Am geeignetsten erschien mir eine Filmdose, ein "Micro". Wir haben den Micro in eine Ritze in der Festungsmauer gesteckt, an einer Stelle, wo die Cacher auch Zugang haben, wenn der Prinz einmal im Nachbarland Portugal weilt.
Damit die Cacher nicht die ganze Insel auseinander nehmen, habe ich im Listing offen beschrieben, wo der Cache liegt. Wir haben ein Spoilerfoto hinzugefügt, damit es noch einfacher wird.
Die Versteckart "Ritze zwischen zwei Steinen in der Mauer" ist weltweit verbreitet und steht (in meiner Welt) in der Rangliste der einfachen Verstecke gleich hinter "Unter einem Holzhaufen" oder "Unter einem Stein".
Im Listing habe ich natürlich auch erwähnt, dass es ein Privatgrundstück ist, der Besitzer seine Zustimmung gegeben hat und auch die Wartung übernehmen wird, falls das denn nötig werden sollte.

Ich habe alles so konstruiert, um den üblichen Fallen bei den Guidelines zu entgehen und den unumgänglichen, allmächtigen Reviewer gnädig zu stimmen. Man hat ja so seine Erfahrungen aus über sechs Jahren Geocaching.

Was mir dann passiert ist, kommt mir vor, wie ein Stück aus dem Tollhaus. Im Kern läuft es darauf hinaus, dass der Reviewer folgendes von mir verlangt hat:
- Ich soll den Cache aus der Ritze in der Wand entfernen, diese Versteckart sei eine schlechte Idee
- Ich soll eine schriftliche Erlaubnis von Renato einholen und an den Reviewer senden

Zu beidem bin ich nicht bereit und bat den Reviewer um Eskalation zu jemandem, der das für uns klären kann. Dazu war er nun wieder nicht bereit und spielte den Ball zurück zu mir, wenn ich will, soll ich doch zu Groundspeek eskalieren.

Eskalieren tue ich es hiermit. Aber nicht zu Groundspeek, denn das sind seine "Vorgesetzten", nicht meine. Ich fühle mich nur der weltweiten Gemeinschaft der Geocacher verpflichtet und eskalieren diesen (wie ich finde) ungeheuerlichen Vorgang an euch: Die Geocacher.

Liebe Geocacher - anbei findet ihr ein PDF mit den Logs, die ich und der Reviewer abwechselnd geschrieben haben. Zu lesen von unten nach oben, aber das kennt ihr ja.
Der Cache ist archiviert - dh. das Listing ist archiviert. Der Cache liegt immer noch auf Pontinha und kann gesucht werden. Loggen kann man ja im Logbuch, das geht auch ohne Zensur von oben.
Ihr könnt auch hier in meinem Blog loggen, macht einfach einen Kommentar an diesen Beitrag.

GC2KDFK.pdf

PS: Bitte entschuldigt mein schlechtes Englisch im PDF und mein schlechtes Deutsch in diesem Beitrag. Wenn ich mich so richtig über etwas ärgere, dann blockiert das ganze Adrenalin mein Sprachzentrum, ihr kennt diesen Zustand sicher auch.

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Donnerstag, November 11, 2010

Fahrradladen ohne Esprit

Neulich bekam ich einen Gutschein über 10 Euro von Esprit. Ich hatte meine Esprit-Kundenkarte ein paar Monate nicht mehr benutzt. Esprit teilte mir mit, dass sie sich über ein Wiedersehen sehr freuen würden und mir die 10 Euro geben würden, damit ich leichter zu ihnen zurück finde.

Ich kam, sah und kaufte. Kleidung im Wert von über 200 Euro.

Mein Fahrradladen hat mir heute einen Gutschein über Null Euro geschickt. Das ist der Bonus, den ich in diesem Jahr durch Einkäufe mit meiner Kundenkarte erworben habe. Ok - ich muss zugeben, dass ich dieses Jahr noch nicht einmal dort war.

Ich schrieb darauf folgende E-Mail: 

Hallo,

vielen herzlichen Dank für den Bonus-Gutschein über

             ========NULL Euro=======

Was soll mir das sagen? Ist das eine Mahnung, dass ich dieses Jahr noch nicht bei euch wahr?

Andere Geschäfte schicken mir einen Gutschein über 10 Euro, damit ich mal wieder vorbei komme. Das kann ich verstehen. Wenn ich dort wieder einkaufe, dann haben die einen Kunden zurück gewonnen.

Aber eure Aktion bleibt mir unverständlich. So einen Flyer zu drucken und mit der Post zu versenden, das kostet doch Geld! Wenn dann am Ende ein beleidigter oder zumindest sich unverstanden fühlender Kunde zurück bleibt, dann habt ihr nichts gekonnt, oder?

Das Fahrrad, dass ich bei euch gekauft habe, ist übrigens tadellos. Es fährt und fährt und fährt. Sollte es einmal kaputt gehen, dann werde ich damit zu euch kommen und es reparieren lassen. Aber bis dahin braucht ihr mir keine Null-Euro-Gutscheine mehr senden, denn die nutzen mir überhaupt nichts und euch auch nicht.

Ich möchte euch daher bitten, mich aus eurem Verteiler zu entfernen (Adresse s.u.).

Viele Grüße

Ulf Fischer
xxxxxxxxx
13089 Berlin

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Sonntag, März 28, 2010

Nike Free 3.0 2 Rezension

Heute war ich im Kissingen-Stadion an der Forchheimer Straße und habe eine Video-Rezension zum Nike Free 3.0 2 aufgenommen.
Zu sehen auf meiner EinmalImLeben-Website:
http://sites.google.com/site/einmaldasbuch/ausruestung/nike-free-3-0-2
Leider regnete es etwas und ab der Mitte des Videos verdeckt ein Tropfen auf der Linse mein Gesicht :-(
Die Windgeräusche stören auch etwas - gibt es ein Windfell für einen Fotoapperat?

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Montag, März 22, 2010

Einmal im Leben Langdistanz-Triathlon

Einmal im Leben Langdistanz-Triathlon
Wie Sie das Ziel erreichen und Ihr Leben verändern

3,86 km Schwimmen - 180 km Radfahren - 42,195 km Laufen

Das ist die ultimative Herausforderung für jeden leidenschaftlichen Ausdauersportler, das Herz und die Seele des Triathlon-Sports:
Der Langdistanz-Triathlon Ironman.

Es scheint zunächst unmöglich, diese drei Distanzen hintereinander zu bewältigen. Aber es ist möglich. Ein paar tausend durchtrainierte Frauen und Männer schaffen es jedes Jahr - eine Elite?
Wie wäre es, wenn Sie dazu gehören könnten?

Mein Buch gibt Ihnen eine Anleitung, wie Sie sich ganz unkompliziert einen Traum erfüllen können. Lesen Sie mein Buch und erfahren Sie, wie Sie das Ziel erreichen und nebenbei Ihr Leben verändern. Trainieren Sie nach meinen Plänen und profitieren Sie von meiner Erfahrung.

Werden Sie ein Langdistanz-Triathlet!

Werden Sie ein Ironman!

Die Seite zum Buch: http://sites.google.com/site/einmaldasbuch/

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Samstag, Dezember 19, 2009

Bauknecht weiß, was Frauen wollen - Ulf weiß es besser - die Dritte

Unser Bauknecht Wäschetrockner ist jetzt schon acht Jahre alt. Nach vier Jahren musste ich das Türschloss durch Klettverschlüsse ersetzen. Im letzten Jahr war der Entstörfilter durchgeknallt und ein neues Thermostat musste her.

Vor kurzem häuften sich dann wieder einmal die Störungen. Die Bauknecht-Ingenieure haben genau zwei Ausnahmebedingungen vorgesehen: "Flusensieb reinigen" und "Abwassertank leeren". Unser Trockner zeigte nach kurzer Laufzeit "Flusensieb reinigen". Das Flusensieb war aber blitzblank. Nach kurzer Recherche war klar, was mir der Trockner eigentlich sagen wollte: "Der Luftstrom wird zu heiß, vielleicht ist das Flusensieb voll, vielleicht ist auch irgendetwas anderes verstopft." Im Web fand ich eine schöne Anleitung dafür, wie ich den Trockner zerlegen kann, um an die Stelle vorzudringen, wo sich nach vielen Jahren soviel Schmodder gesammelt hat, dass die Luft nicht mehr richtig zirkuliert.

Ein paar Stunden Arbeit und ich war ins Innerste gelangt. Der Dreck war schnell entfernt. Ablagerungen von feinstem Filz, den Generationen von Socken, Handtüchern und Bettlaken hinterlassen hatten. Etwas Kreide war auch dabei - ein beliebter Zusatz von Waschpulver. Es war schon spät in der Nacht und eigentlich wollte ich den Zusammenbau auf den nächsten Tag verschieben. Aber dann legte ich doch lieber gleich los. Das war ein Fehler.

Eine Stunde später war ich keinen Schritt vorangekommen. Der Deckel der Doppellüfterrad-Motor-Kombination wollte sich beim besten Willen nicht mehr schließen lassen. Ihn herauszuzerren, war noch gerade so möglich gewesen. Hineinwürgen konnte ich ihn nicht mehr. Ein irreversibler Prozess. Gewalt war auch keine Lösung. Das vordere Lüfterrad verbog sich und ein paar Stücken Plastik waren auch schon herausgebrochen. In meiner Verzweiflung versuchte ich noch eine letzte Aktion unter Zuhilfenahme eines Gummihammers - ohne Erfolg.

Entnervt gab ich auf. Ich wollte mich nicht mehr länger krumm machen für einen Haufen Schrott mit einem Restwert von ein paar Euro. Ein paar Tage lag der Schrotthaufen in meinem Keller. Er nagte an meinem Gewissen. Die Kosten für ein neues Gerät würden sich auf vierhundert Euro belaufen. Im Januar wird sich das Finanzamt melden. Die Versicherung hat die Jahresrate angekündigt. Leere Kassen überall.

Heute Abend habe ich mir den Schrotthaufen noch einmal zu Gemüte geführt. Nachdem ich die Seitenwände gelöst hatte, gelang es mir, die Vorderwand nach vorne zu biegen. Das ergab mehr Platz für den Einbau des widerspenstigen Deckels. Ich musste zwar noch lange an dem verbogenen Lüfterrad herumbiegen, aber schließlich konnte ich den Deckel so schließen, dass das Rad sich - bis auf ein zwei Stellen - fast frei drehen konnte. Eine Stunde später war der komplette Trockner wieder zusammengesetzt. Ich war zuversichtlich. Und ich hatte Recht - der Trockner funktionierte wieder! Er ist etwas lauter als vorher, das Lüfterrad schleift etwas. Und er ist etwas undicht, ein wenig Wasser läuft unter ihm hervor, aber undicht war er auch schon vorher.

So sparte ich vierhundert Euro und in der Begegnung Bauknecht gegen Ulf steht es jetzt 0:3!

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Freitag, November 20, 2009

Auf Äpfel spekuliert und mit Zitronen gehandelt

Ohje, der gute XXX hat sich verspekuliert... Er hat wohl übersehen, dass bei den zwei Tarifen, die er zum iPhone 3Gs 16GB dazu gekauft hat, jeweils eine Mindestnutzung von 1 Minute pro Tag anfällt. Bei den hoehen Minutenpreisen im Power Tarif kommen über die 24 Monate Laufzeit zwei Mal 246,98 zusammen. Addiert man die Grundgebühren hinzu, kommt man auf 731,56. Dann kommen noch die 69 Euro für das Handy drauf - macht insgesamt 800,56 (statt der vermuteten 306,60). Bei www.3gstore.de kostet das Teil 899 - naja rund 100 Euro gespart. Immerhin. Aber auch nur, wenn man rechtzeitig die verschiedenen Tarifoptionen bei der kostenpflichtigen Hotline kündigt. Und rechtzeitig zwei magische SMS von der jeweiligen Nummer aus absetzt, um die Anschlussgebühren zu sparen. Das liebe Kleingedruckte.... die haben auch nichts zu verschenken... Und da hätte ich fast zwei iPhones mit vier Verträgen geordert, um sie bei ebay zu verticken. Da hätte ich dann mein blaues Wunder erlebt.
Naja - das Positive ist: Ich liebe mein Nokia E71 das ich für knapp 300 Euro bar bezahlt habe. Ohne Vertrag. Und ohne iTunes. Dafür mit kostenlosen Landkarten, weltweit, offline verfügbar. Und mit nicht kastriertem Bluetooth. Und man kann es einfach wie eine Festplatte benutzen. MMS konnte es schon immer. Videos sowieso. Und ich kann die Speicherkarte herausnehmen und durch eine größere ersetzen.
Es ist aber nicht ganz so schick... obwohl... es macht auch eine ganz gute Figur.
Schade nur, dass es in diesem Fall keinen Spaß macht, klüger gewesen zu sein.

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Mittwoch, August 05, 2009

Projekt OstseeMan 2009: Ich bin ein Ostseeman!

Projekt OstseeMan 2009: Ich bin ein Ostseeman!